Aktuelles

- Media Leb
- Szenische Fotografie
- Presseankündigung
 
 
Home
Media Lab
Projektangebote
Fotogalerie
Globales Dorf Frankfurt
Ansatz
 
Realisierung
Leitung
MitarbeiterInnen
Studierende
Veranstalter
 
Konzept
Ansatz Kinderweltraum
Kompetenzentwicklung
Fachtexte
 
Archiv
Kinderweltraum 2009
Kinderweltraum 2008
Kinderweltraum 2007
Kinderweltraum 2006
Kinderweltraum 2005
 
 
 
 
 
Konzept
sinnenreich_1

 

Inhalt:

Kinder und ihre Lebenssituation in Frankfurt

Die Kinder werden angeregt, ihre Erfahrungen, ihre Sichtweisen, ihre Geschichten, ihr Lebensgefühl, ihre Träume und Wünsche zu recherchieren, mit unterschiedlichen ästhetisch-medialen Methoden und Techniken zu gestalten und zum Ausdruck zu bringen. Zu diesem Zweck lernen die Kinder in Workshops (Audio, Video, Malerei, Geschichten erzählen, Bildhauerei, Musik, Tanz, reale und virtuelle Präsentation u.a.m.) verschiedene sinnliche und mediale Ausdrucksformen kennen und für ihre Anliegen zu nutzen.

In allen Arbeitsschritten werden die Kinder von qualifizierten Fachleuten mit vielfältigen medien- und kulturpädagogischen Kompetenzen begleitet, technisch unterstützt und fachlich angeleitet. Das Projekt kehrt den üblichen Ansatz und die traditionelle Forscherperspektive um: Nicht Erwachsene forschen über Kindheit, sondern Kinder treten als Experten für ihre Lebenssituation selber auf.

In einer Abschlusspräsentation stellen sie die "multi-medialen" Workshop-Ergebnisse der Öffentlichkeit in Frankfurt vor. In - wie beschrieben - höchst unterschiedlicher Weise bringen die Kinder ihre Selbstbilder zum Ausdruck und konfrontieren diese mit den allgemein von den Medien verbreiteten Kindheitsklischees. Gleichzeitig werden die Ergebnisse virtuell auf einer Kommunikationsplattform im Internet präsentiert und über Frankfurt hinaus kommuniziert mit der Möglichkeit der Weiterarbeit und globalen Vernetzung..

Ansatz:  

"Bildung mal anders" 

Kultur macht Schule

Schlüsselkompetenzen durch kulturelle Bildung

Partizipation: Kinder fungieren als Experten ihrer Kindheit

Interkulturelles und soziales Lernen durch Projektorientierung 

Kulturelle Bildung als Gesundheitsprävention 

"Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war"

Multi-medialer Ansatz: Kombination traditioneller sinnlicher Ausdruckformen (Tanz, Malerei, Musik, Märchen etc.) mit neuen, medialen Ausdrucksformen (Video, digitale Bilder, interaktive virtuelle Räume, Hyperlink-Geschichten)

Vernetzung und Synergien in Frankfurt entwickeln

Kooperation unterschiedlicher Träger und Einrichtungen in Frankfurt, die bisher noch nicht zusammengearbeitet haben

Wissenschaftliche Begleitung, Dokumentation und Evaluation.

Ziele:

Förderung und Qualifizierung von Kindern in kulturellen und medialen Ausdrucks- und Kommunikationsformen

Entwicklung von Medienkompetenz bei Kindern

Aufbau eines räumlich-realen Netzwerks in Frankfurt in Verbindung mit der Entwicklung von virtuellen Netzwerken zum Thema Lebensituation von Kindern/Jugendlichen in anderen Städten/Ländern.
Veröffentlichung und Kommunikation der Projektergebnisse im realen Raum (Orangerie/Frankfurt) und virtuellen Raum (Internetplattform)


 
Bildung ist mehr als Schule - Schule ist mehr als Bildung:b_004

Medien-kulturelle Bildungsarbeit

Kultur- und Medienarbeit bietet besondere Möglichkeiten   für die pädagogische Arbeit /Bildungsarbeit  mit Kindern und Jugendlichen.
Durch medien-kulturellen Bildungsarbeit werden  gesellschaftliche Schlüsselkompetenzen vermittelt.
Ästhetische Praxis in ihrem „Eigensinn“ und ihrer Besonderheit zu begreifen. Sie verbindet sinnliche und rationale Ebenen, individuelle und soziale Erfahrungen; in ihr können differenzierende, gestaltende und reflexiveFähigkeiten und Kompetenzen erworben werden. Kultur- und Medienarbeitist als ästhetische Bildung zu verstehen, deren Kern einSelbstwerdungsprozess darstellt indem es um Ausbildung von Autonomie,Emotionalität, Subjektivität geht. Gerade die Pisa Studien habengezeigt, dass große Defizite mit Bereich der schulischen Kinder- und  Jugendbildung in unserer Gesellschaft existieren. Der Ansatz dieses Projekts versucht dem entgegen zu wirken . Er unterscheidet sich von einer Auffassung von Lernen, die sich als bloße Speicherung von Wissen,an der Aufnahme oder am Sampeln von Informationen versteht.
Unser Projektkonzept beinhaltet, dass Bildung als ein umfassender ästhetisch-kultureller und sozialer Prozess verstanden wird , indem soziale Schlüsselqualifikationen vermittelt werden (vgl. Ergebnisse der Studie der Bundesvereinigung kulturelle Bildung/Kompetenznachweis Kultur)
Kultur- und Medienarbeit mit Kindern verstehen wir  als ein ästhetisch-kultureller Bildungsprozess, der seinen Ausgangspunkt in ihrer konkreten Lebenssituation hat,  ihrer (inter-)kulturelle und sozialräumlichen Bedingungen, ihrer sinnlichen Wahrnehmung und Erfahrung, ihrer biografischen Geschichten.  Mit diesem Projekt möchten wir die Kinder unterstützen und anregen und regen sie an  werden in Form von ästhetisch-sinnlichen Mitteln/Medien und Sprachen ausgedrückt bearbeitet, gestaltet und veröffentlicht.

Zum multi-medialen Ansatz

Erweiterung von Erfahrungsformen:“ Zwischen Sinnenreich und Cyberspace“
Hier geht es darum alte und neue kulturelle Ausdruckformen und vielfältig unterschiedliche Medien (Musik, Radio, Tanz, Bild, Film, etc.) kennen zu lernen und deren spezifische Möglichkeiten und Grenzen zu erfahren: z.B. leiblich-sinnliche Erfahrungen (Tanzen, Bewegen), Naturerfahrung (Musikinstrumente bauen, Wald-/Parkspiele), Medienerfahrung (Computerspiele, Film machen, virtuelle Kinderstadt bauen, etc.)

Die pädagogische Aufgabe/Herausforderung liegt darin, (Kinderwelt-) "Räume“ bereitzustellen, in denen sie neue Erfahrungen machen können, D. h. vielseitige Zugänge zur Welt, zu sich selbst, zu anderen schaffen. Ziel ist eine Erweiterung ihres Erfahrungs- und Ausdrucksspektrums, eine erweiterte Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln, um soziale Handlungskompetenz zu erwerben um an dieser Gesellschaft partizipieren zu können.
b_004