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Das globale Dorf im lokalen Frankfurt
Marshall McLuhan stand Pate für die Idee, ein aktuali- siertes Globales Dorf, wie es sich in Zeiten von Web 2.0 darstellt, gemeinsam mit Frankfurter Kindern zu bauen. Dieses Dorf sollte real gebaut werden, das virtuelle sich darin wieder finden.
Das „globale Dorf“ steht als Metapher für die multi- und transkulturelle Alltagserfahrung Frankfurter Bewohner- Innen.
Kinder wachsen heute mit digitalen und realen Welten gleichermaßen selbstverständlich auf. Im Projekt
Kinderweltraum wird den beiden Welten ein kon-kreter Ort gegeben. Es gibt ein Medienlabor mit vielen Rechnern, Kameras und Internetanschluss zur globalen und internationalen Vernetzung und Kommunikation.
Gleichzeitig wird daneben mit den Kindern zusammen ein reales (Hütten-)dorf mit Möglichkeiten der realen (oralen) Kommunikation gebaut. Es besteht aus fünf bunten unterschiedlich kulturellen Hütten, vom indonesischen Versammlungshaus über eine Pagode bis zu einer afrikanischen Bambushütte.
In den Hütten konnte man sitzen, miteinander reden, malen, lesen und sich vor der Sonne schützen. Im Medienlabor
war kreatives Arbeiten angesagt. Thema waren Wünsche, Vorstellungen und Lebensweisen der Kinder selbst. Hier entstanden Animationsfilme, Fotos, Morphs, eine Internet-TV Sendung und vieles mehr.
Die Ergebnisse und Ereignisse aus der digitalen Welt wurden dann in die gebauten Hütten übertragen. Die Ergebnisse des Fotoprojekts waren in elektronischen Bilderrahmen zu sehen. Die Ergebnisse des Fotoprojekts waren in einem elektronischen Bilderrahmen in der Hüttenpagodezu sehen.Das selbst gemachte Internetfernsehen konnte man in der Versammlungshütte (und natürlich weltweit) auf einem Monitor verfolgen, Plakate und Ausdrucke aus dem Medialab wurden von den Kindern in den Hütten aufgehängt usw.
Da die beiden Orte nur 20 Meter auseinander lagen konnte man den Zusammenhang zwischen realer und virtueller Welt auch sinnlich und unmittelbar erfahren.
Um diesen Kern des globalen Dorfes gab es in der Projektwoche
verschiedene Theater-, Medien- und Bewegungs-,Spiel- und Sportangebote, sowohl als offene wie als feste Angebote. Auch hier war das Thema „Globales Dorf – unsere Lebenswelten“ und es entwickelten sich wundervolle, witzige und kritische Produktonen.Es entstanden vier Videofilme, sowie ein virtuelles und ein reales Theaterstück.
Die Produktionen wurden bei der großen Abschlussveranstaltung
am Freitag vor über 300 begeisterten Zuschauern in der Orangerie/dem globalen Dorf öffentlich in Frankfurt präsentiert
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