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Bildung mal anders - Kultur macht Schule!
Kinderweltraum ist ein Bildungs- und Kulturprojekt mit über 500 Kindern aus den Frankfurter Stadtteilen Nordend/Bornheim, die eine Woche lang mit 40 Studierenden der Fachhochschule Frankfurt aus dem Studiengang Sozialpädagogik- Schwerpunkt Kultur und Medien -
lustvoll und medial zusammengearbeitet haben.
Das Besondere am Projekt ist die Vernetzung von Hochschule und Stadtteil, von Ausbildung, Theorie und Praxis, von lokalem Handeln und globalem Denken, medialem und interkulturellem Handeln in enger Kooperation mit Einrichtungen der Jugendhilfe und Schulen in Frankfurt, dem Stadtteil Bornheim/Nordend.
In dem Bildungsprojekt Kinderweltraum stehen die Kinder im Mittelpunkt. Sie können “lebendige Erfahrungen”
machen, sinnlich-ästhetische Prozesse werden angestoßen, Reflexion und soziale Kommunikation und Auseinandersetzung wird gefördert, übergreifende kulturelle und personale Kompetenzen gestärkt.
Zugleich ist der Kinderweltraum ein Studien- und Ausbildungsprojekt der Fachhochschule Frankfurt, die dieses Lehr- und Lernprojekt initiiiert und modellhaft entwickelt hat. Die Studierenden im Bereich Kultur-Medien-Bildung erfahren in dieser Lehrveranstaltung - dem Theorie- Praxis-Projekt - exemplarisch auf unterschiedlichen Ebenen, was Ausbildung an der Hochschule und Bildung
an Schulen und außerschulischen Einrichtungen bedeuten kann.
Der spezielle Kultur- und Medien-Crossover-Ansatz, d.h. die Konstellation von sinnlichen und digitalen, von haptischen
und virtuellen Medien, ist dafür sehr gut geeignet.
Das Lehr- und Bildungsprojekt Kinderweltraum ermöglicht den Studierenden wie den Kindern verschiedene
Wege ihrer Welterfahrung: der sinnlichen, reflexiven, digitalen und der analogen. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Differenzen erlebar, die eine erweiterte Medienkompetenz schulen. Es entstanden hervorragende mediale und kulturelle Produktionen.
Mitträger des Projekts ist der Ev. Verein für Jugendsozialarbeit - Jugendhaus Heideplatz und der Deutsche Kinderschutzbund, Kooperationspartner
kamen aus der Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit und zahlreichen Schulen.
Die MitarbeiterInnen von Jugendhilfeeinrichtungen wurden
mit ihren Fachkompetenzen in das Projekt einbezogen.
Kinder und Jugendlichen wurden ExpertInnen, die LehrerInnen Lernende.
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